Janina Freynhagen
 

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  • 13.07.2022

SELBSTLIEBE

Selbstliebe ist mehr als ein Schaumbad und eine gelegentliche Auszeit für uns selbst.
Egal, ob es um Erfolg, Geld oder Liebe geht, der Weg dorthin beginnt immer bei uns selbst. Dem erhöhen der eigenen Schwingung, dem Überprüfen der Selbstwahrnehmung, dem Loslösen von alten Strukturen und Mustern. Der Weg in ein erfülltes Miteinander führt nicht an uns selbst vorbei. Denn die wichtigste Beziehung, die wir in unserem Leben haben werden, ist die zu uns selbst. Daher möchte ich in diesem Newsletter das Thema Selbstliebe in den Mittelpunkt stellen.
Häufig erlebe ich bei Klienten die Aussage, ich wünche mir, dass mein Partner liebevoller mit mir umgeht, dass meine Schwiegermutter aufhört mich zu kritisieren, meine Schwester nicht gegen mich ankämpft, oder dass mein Chef mich endlich wertzuschätzen beginnt.
Und egal, ob es sich bei diesen Aussagen, um eine in einer spirituellen Beziehungs-Session gesetzte Intention handelt, oder einem sich während des Coaching entwickelnden Wunsches. Meine Antwort ist immer wieder die gleiche.
Wir können unser Gegenüber nicht ändern! Noch nicht einmal und im speziellen NICHT dessen karmische Muster!
Für viele ist die Tatsache, dass eine individuelle Weiterentwicklung auch das Ende, einer wie auch immer gearteten Beziehung bedeuten kann, mehr als nur unerfreulich, wenn nicht sogar beängstigend. Dies gilt sowohl für Liebesbeziehungen, familiäre Bindungen, Freundschaften oder auch das Arbeitsverhältnis.
Denn wenn wir durch die Innenschau unser eigenes Verhalten verändern, eventuell ungesunde Muster erkennen und uns aus ihnen befreien, steigt dadurch automatisch unsere eigene Schwingung. Aus spiritueller Sicht sind wir dann einfach nicht mehr Schwingungsgleich mit unserem Gegenüber. Aber auch ganz pragmatisch betrachtet kann die Veränderung eines Einzelnen dazu führen, dass es mit dem Gegenüber einfach nicht mehr harmoniert.
Im Idealfall geben wir unserem Gegenüber jedoch durch unsere eigene Entwicklung die Möglichkeit sich selbst ebenfalls weiter zu entfalten, wodurch wir wieder zusammen passen.
Bildlich gesprochen geht immer einer einen Schritt voraus und reicht dem Partner anschließend die Hand. Ob der andere eher stehenbleiben möchte, oder die Gelegenheit des Wachstums nutzen kann und will, liegt dann bei ihm.
Denn noch mal, wir können unser Gegenüber nicht ändern. Worüber und wofür wir aber durchaus die Macht und damit auch die Verantwortung haben, sind wir selbst.
Darin liegt aber auch ein unglaubliches Geschenk. Denn zu erkennen, dass wir weder die Kontrolle über, noch die Verantwortung für die Reaktion und die Wahrnehmung unseres Gegenübers tragen, macht im höchsten Maße FREI.
Was wir jedoch tun können. Und zwar jeden Tag aufs Neue, ist bei uns selbst zu schauen. Zu beginnen, uns selbst wichtig und ernst zu nehmen. Uns mit unseren eigenen Sehnsüchten und Ängsten zu konfrontieren, zu gucken, warum wir immer wieder die gleiche Schallplatte in der Partnerwahl auflegen, warum es uns so schwer fällt uns aus ungesunden Strukturen zu lösen. Und beginnen unsere Elternwunden zu heilen.

  • 29.06.2022

GLAUBENSSÄTZE, PARTNERWAHL UND ANDERE KATASTROPHEN

Ich freue mich mitteilen zu können, dass ich gestern Abend eine neue Podcastfolge, inklusive geführter Trancereise zum Thema LOSLASSEN fertigstellen konnte.

ACHTUNG: Mehr sachliche Informationen wirst du in diesem Newsletter ausnahmsweise einmal nicht finden. Denn er enthält weder Angebote noch allgemeine Themen rund um die Persönlichkeitsentfaltung! Sondern schildert ausschließlich mein privates Erleben zum Thema Glaubenssätze und den Wert von Beziehungen als Ebene, auf der wir uns selbst erfahren und kennenlernen dürfen. Und auch wie wunderbar man sich in die eigene Tasche lügen kann. (Das gilt zumindest für mich)
Für sachlichere Informationen "muss" ich auf den kommenden Mittwoch vertrösten. Dann zum Thema Familienaufstellung.
Warum dieser intime Seelen-Striptease? Ganz einfach. Weil genau diese Themen immer wieder zu besonders viel Reaktionen und Nachfragen führen. Daher nun sozusagen eine persönliche Antwort, in Form dieses Newsletters.
Mehr Input zu diesem Thema auch in der Podcastfolge: „Beziehung 2.0“. 

Nun könnte ich natürlich anfangen besonders schlaue Leute zu zitieren, oder mich darum bemühen, meinen Standpunkt möglichst sachlich zu erläutern. Aber das liegt mir einfach nicht. Meine Art des Lernens und Begreifens führt über Emotionen und das eigene Erleben.
Wer mich kennt weiß, dass ich mein Herz auf der Zunge trage und ich mich bemühe für Authentizität zu stehen. Was wäre also naheliegender als Beispiele aus meinem Privatleben heranzuziehen.
Vielleicht auch mein Weg danke zu sagen, für das Vertrauen, die Offenheit und den Mut sich verletzlich zu zeigen, den meine Klienten mir immer wieder entgegenbringen. Ich danke euch.
Ich habe mich also gefragt, wie kann ich am besten mein Erleben wiedergeben?
Und dann ist mir dieser „Brief“ in die Hände gefallen, den ich mal geschrieben habe um mich jemandem zu erklären. Anhand dessen sich unter anderem ganz wunderbar aufzeigen lässt, wie sehr die eigene Partnerwahl von ungeheilten Vater/Mutter-Wunden bestimmt sein kann.
Daher hier jetzt exemplarisch ein paar Auszüge aus diesem Brief, inklusive einiger Anmerkungen, zugegebenermaßen sehr lang geworden. Sorry.
Damals war ich jemandem begegnet, den ich einfach auf Anhieb gut fand. Er entsprach nicht zu 100% meinem üblichem Beuteschema, aber davon versuchte ich mich ja ohnehin seit längerem zu lösen. Denn irgendwie war mir durchaus bewusst, dass mein Hang zu einem bestimmten Typ Mann mehr als ungesund und wenig erfüllend war.
Wie tiefgehend sich meine unaufgearbeiteten Vaterthemen auf meine Männerwahl auswirkte, war mir damals jedoch noch nicht klar. Ist es vielleicht bis heute nicht.
Diese Begegnung dauerte nicht länger als 2-3 Wochen an, und dennoch konnte ich aufgrund genau dieser, die Themen erkennen und lösen, die mir in den mehrjährigen Beziehungen davor, nicht zu transformieren gelungen war.
Wobei das so sicherlich auch nicht ganz stimmt. Denn letztendlich war diese offenkundige Wiederholung meiner Muster nur der sogenannte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Und all die Erfahrungen, die ich in meinen vorherigen Begegnungen machen durfte, hatten den Grundstein gelegt.
Trotzdem war es diese kurze Phase, die zu der Erkenntnis und dem Befreiungsschlag in Form einer Verhaltensänderung führte, und daher so unglaublich heilsam war.
BRIEF:
Ich bin mir nicht ganz sicher für wen ich diese Zeilen schreibe. Für mich selbst, um mich besser sortieren zu können, oder für dich? Wenn du das zu lesen bekommst, wohl für uns beide irgendwie.
Beim Aufschreiben muss ich den Gefühlen Worte verleihen und das hilft mir zu begreifen und Klarheit zu erlangen.
Es macht mich traurig, dass es geendet ist, noch bevor es richtig beginnen konnte. Ob es jemals mehr hätte werden können als ein Strohfeuer weiß ich nicht. Ändert jedoch nichts an meinen derzeitigen Empfindungen. Einer Mischung aus Dankbarkeit, Bedauern, Traurigkeit und dem Bemühen mich neu auszurichten und den Ist-Zustand zu akzeptieren.
Dankbar dafür, dass ich aufgrund unseres kurzen Aufeinandertreffens:
Endlich einen alten Glaubenssatz lösen durfte, der meine Realität schon viel zu lange beeinflusst hat.
Ich mich nun hoffentlich endgültig mit einem ebenfalls überfälligen Thema auseinandersetzen „musste“, was die Wahl meiner Männer angeht.
Und auch dafür, dass ich den Glauben daran, dass Küsse sich auch weit jenseits der 30 noch auf Knopfdruck leidenschaftlich anfühlen und mein Blut in Wallung bringen können, dank dir wiedergefunden habe. (...)
Was war also geschehen?
Irgendwie waren wir beide ungeplant, und auch irgendwie unpassend, übereinander gestolpert. Und das fühlte sich erschreckend gut an.
Doch bereits bei den ersten Verabredungen wurden Termine seinerseits nicht eingehalten, in letzter Sekunde verschoben oder sein Handeln verletzte mich und triggerte meine Baustellen. Die ich zu dem Zeitpunkt bereits geheilt glaubte.
So bekam ich fast auf Knopfdruck eine Blasenentzündung. Das kannte ich bereits von früher, auch als sogenanntes "Honeymoon Disease", aber dieses Mal kam es gar nicht erst so weit. Früher war das immer ein Zeichen dafür, dass ich über meine eigenen Grenzen hinweggegangen war, dass ich emotional nicht bereit gewesen war, für so intime Nähe und auch das dort eine tiefe Traurigkeit mitschwang.
Also machte ich mich auf die Suche nach dem emotionalen Auslöser, übte mich im Loslassen und versuchte der Traurigkeit auf den Grund zu gehen. Doch nichts half. Meine Blase tat weh und ich war genervt.
Rational kam ich immer wieder auf diesen alten Spruch meiner Mutter zurück:
"Verlass dich auf einen Mann und du bist verlassen."
Aber den hatte ich doch nun wirklich schon vor Jahren bewusst losgelassen.
Immerhin finde ich Männer großartig. Und habe selbst zwei zukünftige Exemplare in liebevoller, 9-monatiger Arbeit produziert. (...)

  • 22.06.2022

DU WARST MAL MEIN ZUHAUSE
Kennst du das, du triffst jemanden und schon nach den ersten Sätzen hast du das Gefühl, dein Gegenüber schon ewig zu kennen. Ein wenig wie Wiedererkennen.
Und häufig ist das auch so. Denn Seelen verabreden sich durchaus dazu, gemeinsam zu inkarnieren und einander in der Entwicklung zu unterstützen.

ES HAT SICH AUSGETRÄUMT
Aber irgendwann im Laufe der Beziehung, entwickeln sich scheinbar unüberbrückbare Hindernisse. Ihr streitet immer wieder über die gleichen Themen und Kleinigkeiten reichen oft aus, damit ihr euch gegenseitig an die Gurgel geht.
Das gilt im Übrigen nicht nur für Liebes-Beziehungen, sondern im Besonderen auch für geschwisterliche Bindungen oder das Verhältnis zu den eigenen Eltern / Kindern, oder in engen Freundschaften.

KARMA VERBINDET UNS
So romantisch das klingen mag, eigentlich bedeutet das nichts anderes, als dass zwei Menschen aufgrund des jeweils anderen, immer wieder negative Entscheidungen treffen.
Werden diese unbewussten Fesseln jedoch aufgelöst, können beide Partner sich wieder frei füreinander entscheiden. Ohne von belastenden Energien aus früheren Inkarnationen gelenkt zu werden.
Hinzu kommt, dass es unglaublich hilfreich ist, zu verstehen, wie unser Gegenüber tickt. Und warum er handelt und reagiert, wie er es nun einmal tut.
Gegenseitiges Verständnis ist häufig der Schlüssel für ein liebevolles, harmonisches Miteinander.
Wir ziehen zwar als Partner immer diejenigen an, die mit unserer eigenen Energiefrequenz resonieren.
Aus spiritueller Sicht dienen Beziehungen jedoch vor allem dazu, uns selbst zu erfahren und in den authentischen Selbstausdruck zu finden.
Da ist die eine oder andere Reibungsfläche, oder nennen wir es mal Wachstumspotential, sozusagen bereits vorprogrammiert. So ein gemeinsamer Alltag bietet ja nun auch weiß Gott genug Stresspotential, da muss man sich ja nicht auch noch aufgrund von gemeinsamen Verstrickungen und karmischen Muster in die Haare bekommen.
Eine Beziehungs-Session ist jedoch nicht nur für Liebespaare gedacht, sondern für jede Form von engeren Beziehungen.
Innerhalb der Familie, engen Freundschaften, aber auch für langjährige Arbeitskollegen.
An den Beziehungs-Sessions kann jeweils alleine oder auch mit dem "Partner" zusammen teilgenommen werden. Je nachdem, ob du bereits eine Soul-Session bei mir hattest, variieren die Preise und Angebote.
Wie immer gilt auch hier der Grundsatz, dass nur mit der Zustimmung desjenigen gearbeitet werden kann, dessen Seelenstruktur und Muster beleuchtet und vor allem geklärt werden soll. Bei Fragen sprich mich gerne einfach an. Ich freue mich auf dich!


  • 08.06.2022

WELCHE IST DEINE "LIEBES-SPRACHE"?

Es gibt im Großen und Ganzen fünf verschiedene Kategorien wodurch Menschen sich geliebt fühlen.
Zu wissen, welche dieser Sprachen deine ist und ob du und dein Partner / deine Partnerin überhaupt die gleiche Sprache sprecht, kann der Game-Changer sein, wenn es darum geht eine erfüllte, liebevolle und vor allem langlebige Beziehung zu führen.
Im Folgenden werden ich für den besseren Lesefluss die Er/Sie/Es-Variante weglassen. Es geht mir immer um alle Menschen, auch wenn ich mich der Einfachheit halber auf eine Form beschränken werden.
Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht schaden kann:
sich selber besser kennenzulernen und besser zu verstehen.
die eigenen Bedürfnisse besser kommunizieren zu können und dadurch die Chance zu erhöhen, diese erfüllt zu bekommen.
Hinzu kommt, wenn ich weiß was mein Partner glücklich macht, kann ich ihm auch das geben wonach ER sich sehnt, statt ihn mit den Dingen zu überhäufen die MICH glücklich machen würden. Nur um mich anschließend zu fragen, warum er denn gar nicht wertzuschätzen weiß, was ich alles für ihn tue.

ARTEN LIEBE ZU EMPFANGEN & ZU GEBEN
Natürlich sind wir selten nur auf eine davon reduziert, aber dennoch ist meist eine besonders ausgeprägt. Rational gesehen ist keine davon wichtiger, besser oder nützlicher als die andere. Hierbei geht es vollkommen wertfrei um die eigenen emotionalen Bedürfnisse.

  • Geschenke:

Für manche Menschen ist es unglaublich wichtig, immer mal wieder etwas geschenkt zu bekommen, denn das gibt ihnen das Gefühl, dass das Gegenüber an sie gedacht hat. Zeit und Mühe investiert hat, um ihnen eine Freude zu machen. Bei manchen spielt dabei der Preis gar keine Rolle, andere hingegen fühlen sich dann besonders wertgeschätzt, wenn das Gegenüber tief in die Tasche gegriffen hat.

Bleiben Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten, gerade zu speziellen Tagen wie Geburtstag, Hochzeitstag etc. aus, fühlt es sich für sie nach mangelnder Wertschätzung oder sogar Liebesentzug an. Nicht umsonst gilt für viele: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft."

  • Kommunikation:

Reden hilft. Manche Menschen fühlen sich dann besonders geliebt, wenn das Gegenüber sich die Mühe macht im regen Austausch mit ihnen zu stehen. Dinge mit ihnen zu besprechen und ihnen die Ebene geboten wird, auf der sie sich selbst zum Ausdruck bringen dürfen. Das gilt sowohl für die Belanglosigkeiten des Alltags, als auch für die intensiven, schweren Themen. Ideal ist es für sie, wenn der Partner auch im Konflikt stehen bleiben kann, also nicht vor einem Streit weg rennt. Denn dann bekommen sie das Gefühl, sie wären es dem Gegenüber nicht wert, dass dieser sich der Unbequemlichkeit eines Streits aussetzt. Oder noch schlimmer, sie haben das kindliche Gefühl, alleingelassen zu werden und keinen zum Reden zu haben.

  • Aktion:

Hier könnte jetzt im Kontrast stehen, reden wird überwertet. Aber letztendlich trifft es das nicht ganz. Denn es geht hier eigentlich darum, durch Handlungen die Liebe zum Ausdruck zu bringen. Das sind häufig so Dinge die einfach getan werden müssen, weswegen es dem Gegenüber gar nicht so sehr auffällt, dass es ein Akt der Liebe sein könnte. Konkretes Beispiel hierbei wäre, dass es Menschen gibt, die sich dann geliebt fühlen, wenn ihr Partner Dinge für sie erledigt. Egal, ob es nun die Reperaturen im und ums Haus sind, der zu erledigende Anruf bei einer Behörde, der Papierkram, der tagtägliche Abwasch. etc. pp. Immer dann, wenn das Gegenüber etwas tut, was man selber dann nicht mehr zu erledigen hat, oder aber auch selber gar nicht kann, fühlen diese Menschen sich besonders wertgeschätzt und geliebt.

  • Verbale Bestätigung:

Hierbei geht es nicht darum, nonstop bestätigt zu werden, im Sinne von du bist toll und der Beste, oder das hast du gut gemacht. Sondern eher um Zuneigungsbekundungen. Um das tatsächlche Aussprechen der eigenen Gefühle. Ich liebe dich. Diese 3 Wörtchen bedeuten ihnen die Welt. Bekommen sie diese nicht mehr zu hören, stimmt sie das traurig. Dabei geht es sowohl um die großen Gesten, aber auch um die ganz alltäglichen kleinen Dinge. Also das tägliche, ich hab dich lieb, bis später, oder kleine Notizzettel, auf denen ein Herz skizziert ist. Aber auch die großen Liebesbriefe sind es, die ihnen das Herz höher schlagen lassen.

  • Berührung:

Für Menschen, deren Liebessprache die der Berührung ist, ist körperlicher Kontakt häufig so essenziell, wie die Luft zum Atmen. Sie sehnen sich danach, täglich in den Arm genommen, gestreichelt, gehalten und im Idealfall massiert, oder gekrault zu werden.
Händchen halten auch in der Öffenlichkeit gibt ihen das Gefühl tiefer Liebe und Verbundenheit. Möchte das Gegenüber, aus was für Gründen auch immer, in unterschiedlichen Betten schlafen, fühlen sie sich weggestoßen und leiden. Schließlich gibt es für sie nichts Schöneres, als die ganze Nacht in Löffelchen-Stellung zu kuscheln.

15.06.2022 Fortsetzung 

BEISPIEL: LIEBESLISTE
(Um so ehrlicher, um so besser. Hier gibt es kein gut oder schlecht. Nur Bedürfnisse und die Möglichkeit, diese erfüllt zu bekommen - oder eben nicht.)

  • Ich fühle mich besonders geliebt, wenn mein Gegenüber:
  • auch in Streitsituationen nicht wegläuft (10)
  • sich die Mühe macht, sich mit mir auseinanderzusetzen (10)
  • den Körperkontakt zu mir sucht (9)
  • meinen Rücken massiert (7)
  • Dinge im Haushalt erledigt (6)
  • meine Füße massiert, beim gemeinsamen Fernsehgucken (9)
  • mit mir seine tiefsten Emotionen teilt (10)
  • wissen will, was ich denke und fühle und darüber reden mag (10)
  • mit mir Nachts kuscheln möchte (9)
  • Mir kleine Geschenke macht (5)
  • (...) 

ICH HÖRE DICH, ABER ICH KANN DICH EINFACH NICHT VERSTEHEN
Noch wörtlicher kann man es wohl kaum noch zum Ausdruck bringen.
Häufig fühlen sich beide Seiten in einer Beziehung einfach nicht mehr verstanden, nicht wertgeschätzt. Und die eigenen Bemühungen scheinen vom Gegenüber überhaupt nicht bemerkt zu werden.
Als wenn in unterschiedlichen Sprachen gesprochen würde. Und irgendwie ist es ja auch genau so.
Abhilfe kann da tatsächlich diese kleine Liste schaffen. Sie dient als Übersetzer. Und zack, auf einmal macht so vieles wieder Sinn.
MÖGLICHES SZENARIO
Nehmen wir mal an, Person 1 gehört die Liste oben. Wenn diese Person nun auf jemanden (Person 2) trifft, dessen Sprache die der Aktion und die der Geschenke ist, könnte auch der eine Russisch und der andere Spanisch sprechen, sie würden die gegenseitigen Liebesschwüre genauso wenig verstehen.
Beispiel:
Person 2 kommt nach einem langen Arbeitstag mit einer Rose für seine Frau nach Hause,  und stellt etwas enttäuscht fest, dass diese leider weder gekocht, noch die Berge an Wäsche gemacht hat. Sagt aber nichts, da er weiß, dass seine Frau, auch wenn sie 3 Stunden vor ihm Feierabend hat, häufig sehr erschöpft ist von der Arbeit.
Er schmiert sich also kommentarlos ein Brot und verlässt das Haus sofort wieder, um endlich die Regenrinne zu reparieren, worum ihn seine Frau schon vor einigen Tagen gebeten hatte. Und fährt anschließend noch schnell das Auto seiner Frau tanken, da der Sprit heute keine Million kostet und er ihr eine weitere Freude machen möchte.
In seiner Welt, also in seiner Sprache, hat er gerade all seine eigenen Bedürfnisse hinten angestellt, um seiner Frau die größtmögliche Freude zu machen, weil er sie sehr liebt. Und es ihm wichtig ist, dass er sie das auch spüren lässt.
Das sie nun sauer und enttäuscht ist, kann er beim besten Willen nicht verstehen. Nie kann er es ihr recht machen, dabei gibt er sich doch solche Mühe. Er ist ratlos und frustriert.
Person 1: Seine Frau hingegen, die bekanntlich sehr kommunikations- und berührungsorientiert ist, kann die Geste mit der Rose zwar wertschätzen, ist aber eigentich zutiefst enttäuscht, weil ein weiterer Abend vergeht, den die Beiden nicht zusammen verbringen.
Denn sie hatte sich, trotz ihrer Müdigkeit extra nett zurecht gemacht, inklusive neuer Spitzenunterwäsche, um ihrem Mann eine Freude zu machen und hoffentlch etwas Schwung in die Ehe zu bringen. Sie hatte für den Abend geplant, gemeinsam etwas bei seinem Lieblingsitaliener zu bestellen, damit endlich mal wieder Zeit wäre, sich ausgiebig miteinander zu unterhalten. Und sich anschließend bei einer neuen Staffel ihrer gemeinsamen Lieblingsserie aufs Sofa zu kuscheln. Um den Rest des Abends dann hoffentlich in trauter Zweisamkeit im Schlafzimmer zu verbringen.
In ihrer Welt hat sie alles getan, um ihrem Mann einen schönen Abend zu bereiten, wenn dieser von der Arbeit nach Hause kommt. Denn auch ihr ist es sehr wichtig, eine lange, erfüllte Beziehung mit ihm zu führen und sie vermisst ihn sehr.
Sie fühlt sich durch sein Verhalten ignoriert und geht tief enttäuscht, und mit der bangen Angst, er könnte sie nicht mehr lieben, allein ins Bett. Auch sie fragt sich, was sie noch tun soll, damit er wieder mehr Zeit mit ihr verbringen mag.
​​​​​​Setzt man sich nun zusammen hin und gleicht die Listen ab, kann einem so viel klar werden, die Liste dient also praktisch als Google-Übersetzer.

  • 01.06.2022

ZYKLISCH LEBEN

In diesem NEWSLETTER geht es darum:
Mehr Verständnis für den weiblichen Zyklus zu entwickeln und sich bewusst zu machen, dass wir uns nicht jeden Tag gleich fühlen.
Dafür zu sensibilisieren, dass wir der Welt dienen, wenn wir sowohl die weiblichen, als auch die männlichen Qualitäten wieder voll leben.
Dass es Phasen gibt, in denen es darum gehen darf, sich auszuruhen und sich selbst und seinem Körper Pausen zu gönnen.
Aber auch darum, wie es unserem männlliches Umfeld, gelingen kann, besser mit unserem häufig als zickig und unberechendbar empfundenen Verhalten umzugehen.
GESTERN WOLLTE SIE NOCH BÄUME AUSREISSEN. HEUTE WILL SIE AUF DEN ARM.
Wer soll da denn schlau draus werden? Dinge, die meine Frau gestern noch auf Teufel komm raus alleine bewätigen wollte, treiben ihr heute Tränen in die Augen und sie fühlt sich von mir im Stich gelassen - sorry, aber das ergibt doch keinen Sinn.
Doch meine Herren, genau so ist das eben. Für uns ist das auch nicht immer leicht zu akzeptieren, erst recht nicht in einer Leistungsgesellschaft, wie der unseren.
Für mich besteht ein Teil der Lösung darin zu akzeptieren, dass wir Frauen zyklische Wesen sind, und darin keine Schwäche zu sehen. Sondern zu lernen, unsere unterschiedlichen Bedürfnisse, und Energien während des Zyklusses wahrzunehmen und klar zu kommunizieren.
Denn mal ehrlich, woher soll ein Mann wissen, wann wir Frauen uns nach Geborgenheit und einem starken männlichen Gegenüber sehnen, und wann es höchstwahrscheinlich schlauer ist, uns aus dem Weg zu gehen, wenn wir es ihnen nicht sagen?


IN DER SANFTHEIT LIEGT DIE KRAFT.
Und nur mit ihr sind wir in der Lage, Eigenverantwortung für unsere eigenen Wunden und ungelösten Themen zu übernehmen, statt das Trauma, die Verletzungen im Inneren nach Außen zu projizieren und in jedem, der anders ist und denkt einen Feind zu erkennen. 

Und ihn bekriegen zu müssen, wie es aktuell in unserem Weltgeschehen nur allzu häufig zu sehen ist. Es darf verstärkt darum gehen, auch wieder mehr weibliche Qualitäten zu leben und in die Welt zu tragen. Das ursprüngliche, weibliche Prinzip ist ein

  • zutiefst annehmendes,
  • integrierendes,
  • die Stille willkommen heißendes,
  • zärtliches, fühlendes,
  • entschleunigendes
  • und sanftmütiges.

Diese Qualitäten wieder zu leben und der Welt das Geschenk zu mache, dem Männlichen ein Gegenpart zu sein, statt ihren Platz einnehmen zu wollen.
Liebe Männer, um so mehr Schutz, Verständnis und männliche Stärke ihr uns bietet, um so sanfter, liebevoller und heilender können wir uns entfalten. Und umgekehrt!
WÄRM MICH.
Es kann gerade eine Partnerschaft auch unglaublich stärken, ein zyklisches Dasein gemeinsam zu zelebrieren.
Wie wäre es, diese 1-2 Tage im Monat, in denen die Blutung besonders stark ist, in denen du vielleicht körperlich erschöpft und emotional verwundbarer bist, nicht zu belächeln, als Ärgernis abzutun, oder einfach zu übergehen.
Sondern stattdessen zur: "Jetzt bist du dran." Zeit zu erklären.
Die Periode zu der Zeit zu erklären, in der dein Partner einkaufen geht, die Kinder ins Bett bringt, er kocht, dein Lieblingseis besorgt, oder dir mit Öl den Rücken massiert. Du einfach die Füße hochlegen darfst, dich auf dem Sofa mit einer Wärmflasche im Rücken einkuscheln und in den Rückzug gehen kannst. Wo andere für dich den Betrieb am Laufen halten.
Das müssen gar nicht immer Riesendinge sein. Sondern einfach das Wahrnehmen und Aussprechen der Empfindlichkeiten und Bedürfnisse.
Vielleicht ist dein Partner sogar froh, wenn er weiß, wie er dich unterstützen kann. Nicht weil du bemitleidenswert und schwach wärst, sondern aus der Wertschätzung und Liebe für einen weiblichen Körper heraus, der seine Kraft aus dem Wandel ziehen kann. (...)
Mehr gibt es in der Podcast- Folge: Affirmationen & Input zur Menstruation.

  • 25.05.2022

UNSICHTBARE MAUERN - WO KOMMT DENN DIESE BLOCKADE AUF EINMAL HER?

Ärgerlicherweise kommen Blockaden und Begrenzungen häufig erst dann zum Vorschein, wenn wir uns endlich getraut haben, zum ersten Mal einen ganz neuen Weg einzuschlagen.

Wenn wir unserem Herzen gefolgt sind, unserer Intuition vertraut haben und den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben.
Und dann ZACK... scheint gar nichts mehr gelingen zu wollen... und wir geben auf.
Weil wir glauben, dass wir uns getäuscht haben, dass wir uns übernommen haben, oder weil wir uns irgendwie orientierungslos fühlen.
Dabei heißt ein erstes Scheitern nicht automatisch, dass der Weg für uns nicht der richtige gewesen ist. Sondern nur, dass wir uns nun eventuell mit Themen und Hindernissen konfrontiert sehen, deren Existenz bislang nie ein Problem für uns waren.
Hast du dich also vielleicht endlich getraut, dich selbstständig zu machen und bist, deinem ursprünglichen Sein entsprechend, deinen Bedürfnissen und Fähigkeiten gefolgt und nun geht gar nichts mehr? Früher hattest du zwar gesundheitliche Themen und keine Beziehung wollte länger als 1-2 Jahre halten, aber wenigstens das Geld floss. Und nun schreibst du nur noch rote Zahlen. Vollkommen nachvollziehbar, dass die erlernte Reaktion dann ist, ich hab mich geirrt, so funktioniert das nicht und sich Frustration breit macht.
Dabei ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass die karmische Begrenzung gegen die du gerade, wie gegen eine unsichtbare Mauer anläufst, schon immer da war. Sie lag wie ein unüberwindbarer Felsen auf dem Pfad, Richtung erfolgreicher Selbstständigkeit.
Bislang bist du diesen Weg nur nicht gegangen. Ist deswegen der Weg, oder sogar das Ziel falsch? NEIN, du wirst nur einfach mit karmischen Blockaden konfrontiert, die in deinem bisherigen Leben keine Rolle gespielt haben.Die deprimierende Nachricht: Wir werden uns das ganze Leben lang weiterentwickeln dürfen, und daher werden uns sehr wahrscheinlich auch die Ebenen auf denen wir lernen dürfen, nie ganz ausgehen. Aber erfreulicherweise wird das Erleben, um so mehr Heilungs- und Energiearbeit wir machen, immer weniger dramatisch. Wir werden immer selbstbestimmter und damit im Großen und Ganzen auch immer freier. 

ÜBERLEBENSINSTIKT & SCHWEINEHUND
Die Dinge dann auch tatsächlich anders zu tun, ist der wichtigste Schritt!Dies gilt nicht nur nach der statt gefundenen Session, sondern vor allem beim eigenständigen Erarbeiten deines neuen Karmas
Denn genau an diesem Punkt arbeiten dein innerer Schweinehund, dein Ego und dein Fight & Flight-Mechanismus freudestrahlend Hand in Hand. Denn wie wir alle wissen, ist Veränderung nicht nur anstrengend, sondern auch potentiell gefährlich.
Hinzu kommt: „Leiden ist leichter als Handeln“
Dein Überlebensmechanismus, dessen Job es ist dich am Leben zu halten, stellt sich wahrscheinlich genau in diesem Moment breitbeinig auf, verschränkt die Arme und sagt laut und deutlich: „NEIN! Du lebst, also habe ich ein guten Job gemacht. Alles Neue kann gefährlich sein, damit fangen wir gar nicht erst an!“
Und wenn dein Ziel sein sollte, möglichst sicher bis zu deinem Tod zu gelangen, würde ich deinem Überlebensinstinkt durchaus zustimmen. Ich denke jedoch, das Leben besteht aus mehr als nur „überleben".
Wenn du nun also mit deinem freien Verstand, deinen Überlebensinstinkt erfolgreich in die Schranken gewiesen haben solltest, kommt dein innerer Schweinehund um die Ecke. Und der hat dann auch noch dein Ego als Ass im Ärmel.
Das meint jetzt nämlich: „Hey, fällt dir Veränderung vielleicht leicht? Siehst du, du hast da doch eigentlich gar keinen Bock drauf und das ist auch voll anstrengend und fühlt sich gar nicht nach FREIHEIT an, also macht das alles gar keinen Sinn. Lass mal lieber alles beim Alten lassen."
Ja, auch dein Ego hat nicht unrecht, ABER bei dem erarbeiten von neuen karmischen Mustern geht es nicht darum, dass dir diese leicht fallen sollen, sondern darum, die Energie in dein Leben zu ziehen, nach der du dich sehnst. Muss dir das leicht fallen? Nein, denn sonst hättest du es vermutlich schon längst getan.
Es liegt an dir! Willst du dein Karma selbst bestimmen, dann beweise den drei Miesepetern, dass du die Power hast, dein Leben selbst zu gestalten!
Das schöne daran ist, spätestens nach 21 Tagen wird dein Überlebensinstinkt dein verändertes Verhalten als IST-Zustand akzeptieren und von nun an dafür kämpfen, diesen aufrecht zu erhalten und dich somit zwangsläufig unterstützen.
Dein Schweinehund wird sich bis dahin auch beleidigt in die Ecke verzogen haben, da es viel zu anstrengend wäre, sich mit deinem Überlebensinstinkt anzulegen.
Und dein Ego? Tja, das ist dann hoffentlich stolz auf dich und zieht den Hut vor dir!
In diesem Sinne für die unbewussten karmischen Muster bist du mir in einer Karma-Session herzlich willkommen und für alle Neulinge kann ich nur wärmstens eine Soul-Session empfehlen.

  • 18.05.2022


KARMA, DU MERKWÜRDIGER MYTHOS

Karma is a bitch - ja nee, eigentlich nicht! Karma ist nichts anderes, als die Konsequenz deiner Entscheidungen und der daraus erfolgten Handlungen. Aber was soll das bedeuten? Karma rächt sich nicht und es jagt dich auch nicht. Wenn Dinge gewaltig schief laufen, oder wir immer wieder in derselben dysfunktionalen Schleife landen, kann das zwar durchaus karmische Gründe haben, zu glauben, Karma würde nach dem Prinzip funktionieren, "tue Gutes und dann widerfährt dir Gutes" ist jedoch ein weitverbreiteter Irrglaube. Wenn du etwas „Gutes“ tust, weil es dir ein Hochgefühl, eine innere Zufriedenheit verschafft und es schlicht und ergreifend deinem Bedürfnis entspricht genauso zu handeln, dann ist die Chance, dass du genau diese Energie, der zugrunde liegenden Emotion, in dein Leben ziehst und sie potenzierst sehr hoch. Wenn du Dinge jedoch ausschließlich aus dem Gefühl des Mangels, der Sehnsucht, der Konditionierung, oder des Pflichtbewusstseins heraus tust, ziehst du auch genau diese Energie in dein Leben.
Das Universum urteilt nicht, es liefert nur. Es ist ein Spiegel deiner Schwingung, deiner Intention und deiner Handlungen. Denn genau das ist Karma.
DAS UNIVERSUM SPIEGELT DICH
Tust du also etwas um endlich wertgeschätzt zu werden, um Erfolg zu erlangen, um endlich den richtigen Partner zu finden, aus einem Gefühl der Sehnsucht, oder aus der Energie von Verzweiflung heraus, potentieren sich genau diese "negativen Gefühle. Es tritt also eher das Gegenteil von deinem gewünschten Zielergebnis ein, denn du bekommst zurück, was du energetisch ausstrahlst.
Verbringst du zum Beispiel 5 Tage die Woche in einem Job, den du eigentlich hasst, der dir zuwider ist und du gehst nur hin, weil du davon überzeugt bist, keine Wahl zu haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Umstände in deinem Leben in denen du dich unfrei fühlst und dich ohne Wahlmöglichkeit glaubst, häufen. Denn genau diese Energie sendest du aus, und das Universum liefert. Du handelst aus dem Gefühl der Machtlosigkeit? Du bekommst Machtlosigkeit. So einfach ist das. Ohne Urteil, oder Bewertung. Du gibst vor, das Universum spiegelt. Ta-daa… Karma kreiert.
Um dein Karma aktiv zu verändern, gibt es neben einer Soul-Session verschiedenste, zum Teil auch recht pragmatische, Möglichkeiten. Deswegen findest du im Anhang eine kleine Übung, die dich dabei unterstützt, dich konkret mit der jeweiligen Energie deiner Handlungen auseinander zu setzen.

  • 02.05.2022

KÄMPFST DU NOCH, ODER FÜHLST DU SCHON?

Warum ich jetzt ausgerechnet den alten IKEA-Werbeslogan adaptieren musste, weiß ich auch nicht. Villeicht weil er einfach gut ist.
Sicher hingegen bin ich mir bei der Tatsache, dass wir allem, dem wir besonders viel Energie entgegen bringen, unabsichtlich Futter geben. Wenn du dich also aktuell in der Situation wiederfindest, dass du krampfhaft versuchst ein bestimmtes Gefühl, einen Umstand oder auch eine Erkrankung einfach nicht mehr erleben zu müssen. Du eigentlich am liebsten das Handtuch schmeißen möchtest, weil du wirklich schon alles ausprobiert hast und nichts geholfen hat, dann ist es vielleicht JETZT an der Zeit innezuhalten und einen neuen Weg einzuschlagen.
Wenn wir dabei sind gegen etwas anzukämpfen, verharren wir häufig in einer Art Duldungsstarre und warten förmlich darauf, wann es wieder so weit ist, dass es uns schlecht geht. Wir leben in der permanenten Anspannung, dass dieser unerwünschte Umstand uns immer wieder, wie eine Raubkatze aus dem Dunklen heraus, anspringt und uns verletzen könnte. Wir sind gestresst, permanent im Fight & Flight-Modus und können sogar die Phasen in denen es uns eigentich gut gehen könnte nicht recht genießen.
Aus Sorge davor, dass es uns gleich wieder erwischt. Und um uns nur nicht mit der vermeintlich bösen Raubkatze, die da im Schatten lauert, auseinandersetzen zu müssen, stürzen wir uns häufig in Aktivitäten. Wir tun alles erdenklich Mögliche, um uns nur nicht so fühlen zu müssen, um endlich dieser Situation entfliehen zu können. Oder noch besser, als Sieger aus diesem vermeintlichen Kampf hervorgehen zu können.
So klappt das nur leider selten! Nicht nur, dass es ungünstig ausfallen dürfte, sollten wir wirklich gezwungen sein, gegen einen derart übermächtigen Gegner ankämpfen zu müssen, SONDERN wir wissen ja noch nicht mal, wer oder was sich da im Schatten versteckt hält.
Wir sind so damit beschäftigt NICHT zu fühlen und den Ist-Zustand zu bekämpfen, dass wir uns selten wirklich ans Herz fassen und uns die Zeit nehmen und den Mut aufbringen hinzugucken. Wahrzunehmen und rauszubekommen, was sich da wirklcih immmer wieder in unser Bewusstsein drängt. Was der Ursprung für die Realität ist, die wir gerade erleben. Ob unser vermeintlicher Feind eventuell eher unser Verbündeter ist, der bereit und in der Lage ist, uns mit seiner unendlichen Kraft zur Seite zu stehen, oder ob es eigenich eine kleine verletzte Schmusekatze ist, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Liebe von uns zu erfahren.
Was kannst du also tun? Aufhören zu kämpfen, aufhören wegzurennen. Und fühlen. Wirklich und wahrhaftig wahrnehmen.
Dich, deine Gefühle und deine Ängste.
Emotionen, die wir nicht leben sind wie Sand im Getriebe. Ein paar Körner sind nicht weiter schlimm, aber zu viele davon und sie blockieren unser gesamtes System. Mehr dazu findest du in einem meiner älteren Artikel mit dem Namen: "Sand im Getriebe" unten auf meiner Homepage.
Mehr noch, Emotionen sind Energie. Unterdrückt man diese, statt sie zum Ausdruck zu bringen, bleiben diese in unserem Sein gefangen. Und kreieren eine bestimmte Schwingung, mit der das Universum in Resonanz geht. Dadurch ziehen wir immer mehr Ereignisse an, die mit dieser Form der Erfahrung oder der Emotionen einhergehen. Die einzige Möglichkeit diese durch Emotionen entstandenen Energien wieder loszulassen, ist sie auszuleben, oder sie zum Ausdruck zu bringen.
Um Gefühle wahrnehmen und zulassen zu können, müssen wir in der Lage und bereit dazu sein, uns verletzlich zu machen. Was für viele besonders schwierig ist, wenn wir die Erfahrung gemacht haben, wir sehr das Zulassen von Gefühlen uns weh tun kann.
Nicht selten wurden uns bestimmte Emotionen verboten, oder sie galten als nicht schicklich und gesellschaftsfähig. Viele von uns haben ihr erstes WUT-Coming-Out erst in ihren 40ern oder darüber hinaus. Zum Thema Wut kann ich dir meine allererste Podcastfolge ans Herz legen. Damals noch recht holprig, chaotisch und ungeschnitten, dafür aber sehr authentisch und emotional.
Befreyungs-Zeit, bei Spotify, Amazon, Apple Podcast, Youtube  etc. zu finden "JA, zur Wut".
Um die Folge direkt von meiner Seite aus zu hören, einfach dem Link folgen.
Im Endeffekt heißt die Devise:
Sei mutig und erlaube dich.
Fühle dich.
Bring dich zum Ausdruck.
5 VERSCHIEDENE DIMENSIONEN VON EMOTIONEN
Je nachdem, welche Ebene uns früher verboten wurde, sind wir nicht in der Lage diese auszuleben oder zum Ausdruck zu bringen. Um Emotionen aber vollkommen transformieren und loslassen zu können ist es wichtig, dass wir lernen, diese auf jeder Ebene zum Ausdruck zu bringen. Denn fast immer versteckt sich hinter der vordergründigen Emotion eine viel entscheidendere.
Ebene 1: Ärger, Ablehnung, Vorwurf, Scham, Zurückweisung, Verleugnung
Ebene 2: Traurigkeit, Enttäuschung, Schmerz
Ebene 3: Unsicherheit, Angst, schlechte Erinnerungen, tiefe Wunden
Ebene 4: Verständnis, Empathie, Verantwortung, Bedauern
Ebene 5: Liebe, Lösungen, Wünsche und Verbindungen mit anderen
Übung dazu:
Die existierenden Gefühle auf jeder Ebene zum Ausdruck bringen und zwar schriftlich. Nicht in wertschätzender, reflektierter Art und Weise, sondern tatsächlich mit einer egozentrierten (eventuell unfairen Art). Also so pur, dunkel und dreckig wie diese nur irgendwie sein können. Und zwar auf jeder der Ebenen. Angefangen auf Ebene 1 bis hin zu Ebene 5.
Erst dann kann wirklich Transformation und Heilung stattfinden.
Hier ein paar Beispiele:
EBENE 1
Ich hasse es, wenn…
Ich bin so wütend, dass
Ich habe die schnauze voll
Ich werde so aggressiv
EBENE 2
Es macht mich so traurig
Es enttäuscht mich so sehr
Was mich so sehr verletzt ist
EBENE 3
Ich habe Angst davor, dass
Es macht mir Angst
Es erinnert mich an
Es ist wie damals, als
EBENE 4
Falls du dich im Konflikt mit jemand Anderem befindest, wodurch die Gefühle bei dir und deinem Gegenüber ausgelöst wurden, bringst du sie im Bezug auf den Anderen zu Papier.
Es tut mir leid, dass
Ich kann nachvollziehen
Ich bedauere wirklich sehr
Ich verstehe das
Bitte verzeih mir
Handelt es sich um eine immer wiederkehrende Situation, Erkrankung oder Emotion, in denen ausschließlich du involviert bist, dann ist Nummer 4 und 5 etwas abstrakter, aber nicht minder wichtig! Hier gilt es dann sich selbst gegenüber mitfühlend zu sein, seinem inneren Kind Trost zu spenden, oder auch der Situation gegenüber. Dies scheint dann zwar anfänglich etwas abstrakt, ist mit etwas Übung aber häufig der Schlüssel zum Erfolg. Du könntest dir also vorstellen zu sagen: "Hey Rücken, es tut mir leid, dass ich immer auf dich geschimpft habe, ich weiß jetzt dass.... "
EBENE 5
Ich möchte
Ich verzeihe dir
Ich hoffe, dass
Ich danke dir dafür, dass
Ich liebe dich, weil
Ich schätze dich sehr wert, weil
TRÄNEN REINIGEN
Dadurch kann dieser pure Ort entstehen, in dem Heilung stattfinden darf.
Denn die Emotionen werden sowieso auf irgendeine Art an die Oberfläche kommen. Entweder durch Erkrankungen, Blockaden oder durch Stress und Unruhe im Außen. Nur dadurch kann Frieden und Ruhe im Inneren Entstehen.
Weinen, ganz viel weinen.
Zulassen. Weinen schwemmt den Sand davon, weinen bringt die aufgestauten Emotionen/Energien wieder in den Fluß. Wer weint, ist nicht im Widerstand. Wer weint, der lässt zu. Wer weint, der heilt.
Wenn du dir dazu einen geschützten Rahmen und ein vorurteilfreies Gegenüber wünscht, fühl dich von Herzen willkommen, dich bei mir zu melden.

  • 20.04.2022

MONEY MANIFESTIEREN

Ich kann den Fakt gar nicht genug betonen, dass unser Umfeld schwingungsmäßig zu uns passen muss. Wenn es also um die Frage geht, was kann ich tun, um mehr Geld anzuziehen, ist die Antwort schlicht und ergreifend: Erhöhe deine Schwingung und du resonierst nicht länger mehr mit dem Feld des Mangels.
Kann das tatsächlich so einfach sein? Wie so häufig lautet die Antwort darauf ja und nein.
Was du tun kannst um in das Feld der Fülle einzutreten, und wie dir dabei eine Trance helfen kann, sowie ein paar konkrete Rituale für den Alltag, erfährst du in diesem Newsletter.
Oft wird einem geraten, Affirmationen zum Thema Geld zu sprechen und damit die Fülle ins Leben zu ziehen. Irgendwie geschieht damit jedoch eher das Gegenteil. Das Thema Geld ist zwar allgegenwärtig, aber irgendwie scheinen wir eher die Sehnsucht nach Fülle zu manifestieren, als tatsächlich Reichtum zu erfahren.
Dabei kann es so einfach sein.
Wenn du Geld als Energie betrachtest, dann ist es etwas, was uns allen in unbegrenzter Menge zur Verfügung steht, wir dürfen nur lernen uns dafür zu öffnen. Und das geht selten über Nacht.
Zumal die meisten von uns negative Glaubenssätze zum Thema Geld haben. Sowohl persönliche, als auch aus dem Ahnenfeld stammend.
Geld als schmutzig empfinden,
etwas was nur materialistische, oberflächliche Menschen sich wünschen.
Und überhaupt, wer reich ist, der geht auch über Leichen, oder ist fürchterlich egoistisch.
Sich selbst und seinen Glaubenssätzen hier einmal auf den Zahn zu fühlen, kann erstaunliches zu Tage fördern.
Denn Geld abzulehnen und sich gleichzeitig zu wünschen du hättest mehr davon,
ist ja doch recht paradox!
Wenn du hingegen vermögende Menschen fragst, wie sie zu ihrem Geld stehen, ist ihr Verhältnis häufig positiv, wertschätzend, ohne davon dominiert zu werden.
Was kannst du also ganz konkret tun, um dein Verhältnis zum Geld zu verändern?
Stell dir Geld als einen guten Freund vor. Hättest du Lust jemanden zu besuchen, oder würdest du dich bei jemandem wohl fühlen, der dich eigentlich ablehnt, der schlecht über dich denkt, oder sogar redet? Wohl nicht.
Wenn du also Geld erhältst, heiße es das nächste Mal willkommen. Bedank dich dafür, dass es zu Besuch kommt. Und lasse es in der gleichen positiven Stimmung auch wieder ziehen.
Dass Geld will fließen. Wenn wir diesen Fluß begrenzen indem wir es aufhalten, und nur ungern wieder frei-, bzw. ausgeben, wird es nicht gerne wiederkommen. Wie dieser alte Bekannte auch. Versuch doch mal beim Einkaufen an der Kasse innerlich zu denken, schön dass du da warst, komm gerne wieder und bring Freunde mit.
Mach dir bewusst, dass du nichts verlierst, sondern einen Tauschhandel eingehst. Denn Geld macht dich frei. Du kannst dir damit vieles kaufen, wonach du dich auf physischer Ebene sehnst. Du kannst mit Geld viel Gutes bewirken. Vielleicht hilft dir auch ein kleiner Zettel in deinem Portemonnaie um dich daran zu erinnern, dass du eine freiwillige Entscheidung triffst. Er darf dich liebevoll daran erinnern, dein Geld nicht mit dem Gefühl des Bedauerns wegzugeben, sondern mit Freude darüber, dass du etwas dafür erhältst. Ein bewusst getätigter Tauschhandel also.
WENN ES DOCH SO EINFACH IST, WARUM SIND WIR DANN NOCH NICHT ALLE MILLIONÄRE?
Ich selbst im Übrigen auch nicht! Gute Frage also, und genau hier kommt wieder unsere eigene Schwingung ins Spiel. Und vor allem unser freier Wille. Denn zuersteinmal müssen wir den Ist-Zustand akzeptieren. Und der ist bei vielen nicht unbedingt rosig.
Diesen zu verleugnen, indem wir Vogelstraußpolitik betreiben, also nie genau wissen, wie viel wir eigentlich auf dem Konto haben, die Briefe von der Bank nicht zu öffnen, immer weiter Schulden zu machen und dabei vom großen Lotteriegewinn zu träumen, bedeutet nichts weiter als den Mangel zu verwalten. Und die Verantwortung von uns zu schieben.
Gehörst du auch zu den Menschen, die sich wünschen, es möge endlich jemand kommen und Dinge für dich Regeln, oder das Thema möge sich ganz von alleine verflüchtigen? Dann ist die Chance relativ hoch, dass du dich im Kampf, also im Widerstand, befindest, mit dem wie es aktuell ist. Statt die Realität zu akzeptieren, deinen Lebensstil anzupassen, Verantwortung zu übernehmen und von da an das Feld des Mangels peu à peu zu verlassen.
Natürlich ist das bei einem bestehenden Lebensstil, finanziellen Verpflichtungen und einem Image, was es nach Außen aufrecht zu erhalten gillt, gar nicht immer so einfach.
Ganz wichtig ist hierbei, deine momentane Finanzsituation sagt NICHTS über deinen Wert als Mensch aus!
Und dennoch steht unterm Stricht, die Chance dauerhaft Fülle in deinem Leben willkommen zu heißen, steigt proportional zu deiner Bereitschaft hinzugucken und von dem Punkt an zu starten, an dem du dich aktuell befindest.
Dein äußeres Umfeld reagiert auf dein inneres Sein. Die Veränderung wird also zuerst in dir stattfinden müssen, damit das Ergebnis im Außen darauf mit Fülle reagieren kann.
Die Verletzungen, die zu dem Thema materielle Fülle, Reichtum und Macht in deinem Ahnenfeld existieren, deine eigenen Spirit Guides um Unterstützung zu bitten und sich die Schwingung aus früheren Inkarnationen durch die MONEY TRANCE zunutze zu machen, ist auf jeden Fall schon mal ein wunderbarer Anfang.
Daher ist es mir eine Freude, dich mit dieser Trance einen Schritt in Richtung Fülle zu begleiten. Und dir darüberhinaus mitteilen zu können, dass ich ab Mai eine speziell für dieses Thema konzepierte Session anbieten werde.
Mehr dazu direkt auf meiner Seite und natürlich auch in dem nächsten Newsletter.

  • 01.04.2022

OSTERN UND PHÖNIX, WIE PASST DAS ZUSAMMEN?

Na ja, Auferstehung bleibt Auferstehung. Und das meine ich kein bisschen blasphemisch.
Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Nach dem Matthäus-Evangelium wälzte ein Engel den Stein, mit dem das Grab Jesu verschlossen war, zur Seite. Das Grab war leer. Der Engel verkündete, dass Jesus auferstanden sei.
Ostern ist für viele Christen, neben Weihnachten, das zentrale Ereignis ihrer Religion. Denn die Auferstehung Jesu begründet den Glauben an ein Leben nach dem Tod.
Wenn wir nun aber davon ausgehen, dass die so wörtlich übersetzte Ansprache Jesu, er sei der Sohn Gottes, eigentich viel mehr bedeuten sollte, er sei ein Teil Gottes, er stamme direkt von ihm ab. So scheint unsere eigene Wiedergeburt gar nicht mehr so weit weg von diesem wunderlichen Ereignis. Denn wir alle sind die Kinder Gottes und das göttliche lebt auch in uns. In unserer unsterblichen Seele.
Heute, mit 40 Jahren, führt das Wort "GOTT" bei mir nicht mehr unweigerlich zu ablehnendem Nase rümpfen, oder wird mit überheblicher Arroganz quittiert. Ich habe meine Form der Spiritualität entdeckt. Und das hat sich nach dem erlebten Umbruch angefühlt wie als Phönix aus der Asche aufsteigen zu dürfen. Wiedergeboren zu werden und das Leben mit vollkommen neuen Augen betrachten, erleben und wertschätzen zu dürfen.
DESWEGEN MÖCHTE ICH LIEBER DEN PHÖNIX, STATT DEN OSTERHASEN FEIERN, ABER EIER GIBT ES NATÜRLICH TROTZDEM!
Für viele von uns gibt es im Leben diesen einen Wendepunkt, häufig nach dem die alten Strukturen zusammen gebrochen sind, wir vor einem Scherbenhaufen stehen oder knöcheltief in der schönsten "Midlifecrisis" stecken.
Wir stellen fest, dass die Ehe irgendwie nicht mehr erfüllend ist, dass der Job nicht glücklich macht, dass all die Erfolge und materiellen Reichtümer uns auf Dauer auch nicht wirklich befriedigen. Und wo wir gerade beim Thema sind, das Sexleben ist auch nicht mehr das, was es mal war.
Was also bleibt? Manche wählen den Weg der Resignation. Andere fangen an zu graben. Sich auf den Weg und die Suche nach dem Sinn des Lebens zu machen. Sie beginnen sich selbst zu ermächtigen und die Verantwortung für sich und ihr Lebensglück zu übernehmen.
Sich zu fragen, was will ich eigentlich?
Was macht mich glücklich?
Was sind meine Werte und Motivationen?
In diesem Treibsand, in dem jeder Schritt mühsam scheint. Es kein Vorankommen und oft viel schlimmer noch, auch kein Ziel mehr gibt. Und dann verbrennt häufig alles, was wir bislang zu wissen glaubten, es zerfällt förmlich zu Asche und wir haben nur noch die Wahl, uns der Kraft des Feuers hinzugeben, oder aufzugeben.

  • 22.03.2022

SUCHEN WIR UNS UNSERE ELTERN AUS?

Aus spiritueller Sicht kann man das eigentlich nur bejahen, denn wenn wir geboren werden, MÜSSEN wir in eine Familie und in Umstände inkarnieren, mit denen wir schwingungsmäßig resonieren. Mit all unserem Gepäck aus vergangenen Leben und unserem "negativem" Karma, sowie unseren göttlichen Gaben und unserer Bestimmung ...eben mit allem, was uns ausmacht.
Und genau hier entsteht das Problem. Denn obwohl wir die Menschen, die unsere unmittelbaren oder erweiterten Familienmitglieder sind, vielleicht nicht einmal mögen, "gehören sie zur Familie". Wir scheinen also irgendwie an sie gebunden zu sein. Wir haben die gleichen Ahnen und tragen nicht nur die gleichen Gene in uns, sondern häufig auch von Generation zu Generation weitergebene Traumata. Diese lenken uns zusätzlich zu ungünstigen karmischen Mustern, nicht selten intensiver, als es uns bewusst ist und lieb sein kann.
Letzteres kann zu unterschiedlichsten Problemen physischer und psychischer Natur führen.
Häufig stammt die Kernursache sogar aus der Generation unserer Großeltern. Das kann übrigens genau zutreffen, wenn wir ein positives und liebevolles Verhältnis zu unserer Familie haben. Nicht selten finden Autoimmunerkrankungen, Depressionen oder Angstzustände ihren Anfang im Ursprungs-Familiensystem. Wie und auf welche Art sich Themen und Kernursachen aufdecken lassen, die zum Teil weit vor unserer Geburt geschehen sind, kannst hier nachlesen.
Was nun-gehen, oder bleiben? Und haben wir überhaupt die Wahl?
Können wir uns von unserer Familie trennen, sozusagen die Scheidung einreichen, oder sind wir für immer an sie gebunden? BEIDES irgendwie!
Die Sache ist die. Wir können uns genetisch nicht von unseren Eltern lossagen.
Aber wir können dafür Sorge tragen, dass deren Traumata nicht in uns weiter leben. Und wer sein Ahnenfeld heilt, trägt nicht selten auch zu einem liebevolleren Miteinander aller Familienmitglieder bei!
Und auch wenn wir aufgrund unserer eigenen Schwingung, (also den Entscheidungen und Handlungen aus früheren Inkarnationen, kurz aufgrund von karmischen Mustern) genau in die richtige Familie geboren wurden, verändert sich unsere Schwingung mit jeder Heilarbeit die wir leisten und so kann es dazu kommen, dass es irgendwann tatsächlich schlicht und ergreifend nicht mehr passt.
Wir erleben derzeit eine Zeit der rasanten Evolution und Veränderung. Wie nie zuvor können wir Entscheidungen treffen, die mit unserem göttlichen Selbstausdruck kongruent sind. Wie nie zuvor haben wir Zugang zu Heilmethoden, Meditations-Techniken und Werkzeugen, um unser Bewusstsein weiterzuentwickeln.
(Beitrag beinhaltet Auszüge eines Textes von Andrrea Hess)
Das bedeutet, dass der Mensch, der wir heute, im Alter von dreißig, vierzig oder ...siebzig Jahren sind, NICHTS mehr mit dem Wesen zu tun hat, das wir bei unserer Geburt waren und dessen Schwingung zu der unserer restlichen Familie gepasst hat.
Denn diese ist eventuell nicht auf der gleichen evolutionären Überholspur. Ist es dann ein Wunder, dass wir uns in unserer eigenen Familie nicht mehr "zugehörig" fühlen?
Wenn es uns also nur möglich ist, in andauernder Harmonie mit unserer Ursprungsfamilie zu leben, wenn wir unser Sein und unseren authentischen Selbstausdruck verleugnen, darf sich aus spiritueller Sicht eindeutig gefragt werden, ob uns das wirklich dient.
Unterm Strich steht wohl für uns alle, dass in Liebe und in Wertschätzung loszulassen, um Verantwortung für sich selbst und sein eigenes Glück zu übernehmen, eine der schwersten Aufgaben sein kann, mit denen wir uns im Laufe eines Lebens konfrontiert sehen.
Sich von ungünstigen kamischen Mustern und über Generationen weitergebenen Traumata zu lösen, kann dabei nur hilfreich und befreiend sein.
Und wer weiß, vielleicht macht es gerade diese Arbeit an uns selbst auch erst möglich, eine Wahlfreiheit in Sachen: "Gehen oder bleiben" zu erhalten.
Zumindest dann wenn wir loslassen wollen, ohne dabei selber zu leiden, kommen wir an "Heilarbeit" nicht vorbei.

  • 2021

WAS WILL ICH EIGENTLICH WIRKLICH ?

Häufig agieren wir aus Mustern heraus, die uns  nicht bewusst sind. Unser Handeln erfolgt zu erschreckenden 95% aus dem Unbewussten.
Trotzdem glauben wir ironischerweise, wir würden hinterm Steuer sitzen und bestimmen wo es lang geht.
Zum Großteil hat diese Autofunktion ja auch seine Richtigkeit und hält uns ein ganzes Stück weit funktionsfähig.
Wenn wir jedes Mal nach dem Aufstehen erst aktiv und bewusst uns Gedanken darüber machen würden, wie und auf welche Weise wir aus dem Bett steigen, wie sich der Boden unter unseren kalten Füßen anfühlt, wie man grundsätzlich eigentlich geht und was man tun muss um seinen Körper in Bewegung zu bringen, würden wir wahrscheinlich schon vor dem Frühstück durchdrehen.
Wenn all dieses Eindrücke ungefiltert auf uns einströmen würden, wären wir wahrscheinlich spätestens nach dem Zähneputzen vollkommen reizüberflutet.
Wir müssten erst einmal zurück ins Bett krabbeln, in der Hoffnung im Schlaf alle Informationen verarbeitet zu bekommen.
Somit ist die Fähigkeit unseres Gehirns zu selektieren, ein Stück weit auf Autopilot zu schalten, tatsächlich ein Segen.
Nur birgt dies auch die Gefahr, bei Umständen und Situationen auf Autopilot zu fahren, die es eigentlich Wert wären überdacht zu werden.
Das müssen noch nicht einmal gravierende Ereignisse sein.
Häufig sind das einfach Umstände, die wir als gegeben hinnehmen, weil wir das schon immer so gemacht haben.
Nicht so sehr, weil wir uns bewusst dazu entschieden hätten, indem wir uns gefragt haben, was will ich eigentlich, also was ist hier gerade mein Bedürfnis, sondern viel mehr aus Gewohnheit.
Geburtstage sind da ein klassisches Beispiel.
Manchen ist ihr Geburtstag heilig und andere möchten dieses Tag am liebsten vollkommen ignorieren.
Viele jedoch sind gerade an ihrem Geburtstag ein Stück weit im Betriebsmodus und ausschließlich mit Dingen beschäftigt, die vermeintlich von ihnen erwartet werden.
Damit Bedürfnisse von anderen zu erfüllen, oder einfach einer Gesellschaftsnorm zu entsprechen, als das zu tun wonach ihnen der Sinn steht.
Mehr zu diesem Thema in der Podcast- Folge: "Was will ich eigentlich wirklich?"

  • 2021

BLOCKADEN / SAND IM GETRIEBE
Ich wurde mal gefragt, warum unausgelebte Emotionen uns krank machen und sich als Blockaden in unserem System festsetzen können. Für mich stellt sich das so dar.

Unser ganzes Leben werden wir mit Situationen und Ereignissen konfrontiert, die Gefühle in uns hervorrufen. Manche von ihnen empfinden wir als störend, etwa so, als wenn uns etwas Sand ins Getriebe kommt.
Wenn wir unseren Emotionen nachgehen, ganz gleich, ob es Trauer, Ekel, Ärger, Freude, Angst oder Überraschung ist, dann schwemmen wir durch das Ausleben dieser,  die winzigen kleinen Sandkörner einfach wieder aus unserem System.
Wenn wir uns dies - warum auch immer - verbieten, oder so konditioniert und angepasst sind, dass wir noch nicht mal wahrnehmen, dass wir eigentlich grad ein intensives Erleben haben, dann bleibt der Sand in uns.
Per se erst einmal nichts Schlimmes. Meistens verkraften wir eine ganze Menge Sand.
Ist dies jedoch ein dauerhafter Zustand, können sich diese unausgelebten Emotionen in blockierende Gefühle verwandeln.
Es müssen noch nicht mal nur negative Momente sein, denn auch positive Erlebnisse die wir uns verbieten, können sich negativ manifestieren und uns schaden.
Auf Dauer sammeln sich all diese winzig kleinen Sandkörner und bilden handfeste Blockaden, die uns lähmen, schmerzen, behindern und im wahrsten Sinne des Wortes blockieren.
Daher mein Plädoyer für mehr Eigenwahrnehmung, für einen authentischen Umgang mit uns selbst. Was und wie fühle ich mich gerade? Und in zweiter Instanz, warum fühle ich mich so?
Frühlingsputz
Wie bekommen wir diese Blockaden wieder weg? Sie wahrzunehmen und anzuerkennen ist häufig der erste Schritt.
Manchmal müssen diese Sandberge sanft mit viel Geduld, Schicht für Schicht, abgetragen werden. Manchmal reicht eine einmalige, kraftvolle Explosion.
Das ist immer abhängig von der Person, dem dahinterstehenden Thema und dem Werkzeug der Wahl.
Aber unterm Strich steht immer: Frühlingsputz ist angesagt.
Denn der Sand darf jetzt raus aus dem System!

  •  2021

METAPHER-TRANCE

Metapher-Trance zum Thema Perfektionismus und wahrhaftig zuhören können.
Wozu soll das gut sein?
Manchmal fällt es uns wesentlich leichter uns mit Themen auseinander zu setzen, wenn sie uns nicht wie eine scharfe Klinge an den Hals gehalten werden. Wenn sie an einer anderen Person erkennbar sind. Vielleicht sogar in einer solch abstrakten Form wie einer Fabel, einem Märchen, oder einer Metapher.
Eine Trance kann dabei helfen, durch gezielte Suggestion dem Unbewussten die Möglichkeit zu geben, sich auf sanfte Weise mit den eigenen Themen auseinander zu setzen.
Die Worte werden, ähnlich wie eine Blumenwiese, ausgesät und dürfen im Dunklen keimen und reifen. Und wenn die Zeit gekommen ist, blühen auf wundersame Weise die schönsten Blumen in den schillerndsten Farben. Dann sind sie auf einmal im Bewusstsein. Wir können sie auf einmal wahrnehmen.
In dieser Trance geht es um das Thema Perfektionismus und um die Schwierigkeit wirklich zuzuhören.
Kennst du das Gefühl einen permanenten Drang nach Perfektionismus zu verspüren? Nie ist irgendwas gut genug? Nichts kann deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden? Weder Du selbst, noch andere?
Oder leidest du vielleicht unter einem Partner, einem Chef, Geschwistern, oder anderen Menschen in deinem näheren Umfeld, die sehr perfektionistisch sind? Die dir das Gefühl geben nie auszureichen?
Oder Menschen, bei denen du häufig nach einem Gespräch das Gefühl hast, gar nicht zu Wort gekommen zu sein. Dass deine Seite gar kein Gehör gefunden hat?
Viele Menschen haben verlernt wirklich zuzuhören. Sie fragen nur noch, um selbst erzählen zu können. Ein einfaches "Hey, wie geht es dir?" und schon bricht ein Tsunami an Worten und Emotionen über dich hinein. Ohne dass sich nach deinem Befinden erkundigt wird.
Oder aber hast du selbst ein besonders hohes Sendebedürfnis und sprudelst vor Informationen und Dingen die dich begeistern geradezu über. Häufig geschieht es nur leider, dass du dein Gegenüber dabei förmlich überrennst, ohne es böse zu meinen.
Sei mir in jedem Fall herzlich willkommen. Und fühl dich eingeladen dich mit mir auf die Reise in eine Metapher-Trance zu begeben.
Heute ist ein guter Tag sich zu befreien.

 
 
 
 
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