Janina Freynhagen
 

Häufig gestellte Fragen zum 
Thema Aufstellungen 

Braucht es irgendwelche Vorkenntnisse oder muss man besonders spürig sein? 

Nein, das aufgestellte System wirkt automatisch und transportiert die entsprechenden Emotionen, die zur Arbeit benötigt werden. Sie müssen keine Sorge haben, dass Sie eventuell ungeeignet sind als Stellvertreter. Auch der Klient selber wird in sein eigenes System gebracht und kann dort ganz ohne Vorkenntnisse aktiv Spannungsfelder und Themen wahrnehmen, lösen und verarbeiten. 

Kann man einfach mal so zugucken?

Auch hier ein klares Nein. Denn Sie würden ja auch nicht auf die Idee kommen, in einer Gruppensitzung beim Psychologen einfach mal so aus Spaß und Zeitvertreib zugucken zu wollen. Dafür sind die Themen häufig viel zu sensibel und privat.

Natürlich kann man erst einmal nur als Stellvertreter mitwirken, statt den Fokus gleich auf das eigene System zu lenken. Das beruhigt und schafft Vertrauen. 

Wann macht eine Familienaufstellung in einer großen Gruppe Sinn?

Die Wahrscheinlichkeit, dass es etwas systemisches ist, scheint immer dann besonders hoch, wenn sich die Ursache, der auslösende Punkt gar nicht richtig greifen lässt. Oder wenn alle anderen Ursachen, Ärzte und Therapien nicht weiter geholfen haben. 

Auch Tabuthemen in der Familie sprechen oft dafür. Wenn etwas totgeschwiegen wird, nicht richtig greifbar scheint. Wenn Verluste, Vertreibung, Morde, Vergewaltigungen, also dann, wenn innerhalb der Familie ein schwerer Schicksalsschlag stattgefunden hat, der nicht verarbeitet werden konnte. 

Dann lebt dieses Trauma im System weiter und kann sowohl zu seelischen, psychischen, als auch zu physischen Problemen führen.


Themen bei denen Aufstellungsarbeit / systematisches Stellen hilfreich sein kann:

  • Diffuse Ängste und Unruhe
  • Energiemangel
  • Scheinbar unbegründete Traurigkeit 
  • Antriebslosigkeit, Depression
  • Schmerzen jeder Art, häufig Schulter-, Rücken-, Gelnk-, oder Kiefer-, sowie Kopfschmerzen
  •  Tinnitus
  •  Autoimmunerkrankungen 
  • Süchte

Bei Kindern sind es häufig:

  • Wiederkehrende Albträume 
  • Unruhezustände, Hyperaktivität, Konzentrationsprobleme
  • Magersucht, Essstörungen

Bei anderen Formen der Aufstellungsarbeit können auch:

  • Themen in der Paardynamik
  • Problemfelder im Unternehmen (in dem Fall arbeite ich vorzugsweise bei Ihnen vor Ort), 
  • mangelnder Geldfluss, sowohl beruflich als auch privat

aufgestellt, betrachtet und gelöst werden.