Janina Freynhagen
 


Wer bin ich?

Das ist wohl eine Frage, die wir uns alle hin und wieder stellen. Und so fürchterlich schwer zu beantworten, denn wir erfinden uns doch jeden Tag wieder ein wenig neu. Wie soll ich mich da auf einen kleinen Blickwinkel beschränken und festlegen?

Am besten gar nicht. Aber ich bemühe mich das Wesen einzufangen, was mich meiner Meinung nach ausmacht und was für das Coaching relevant sein könnte.  

Ich bin eine farbverrückte, optimistische Realistin. Ich bin sehr erdverbunden und leidenschaftlich gerne Frau. Mutter von drei zauberhaften Kindern und liebe das Meer. Ich genieße das Leben mit all seinen Facetten. 

Es darf bei mir immer alles sein. Licht und Schatten, Trauer und Freude, Wut und Lust, Angst, Ekel, Begierde, usw. 

Ich lebe und begrüße jede Emotion. 

Authentizität heißt für mich das große Zauberwort. 

Ich wünsche mir:

  • dass wir alle ein wenig freier leben
  • Selbstbestimmter. 
  • Weniger nach fremden Moralvorstellungen und 
  • verstaubten Rollenbildern. 

Und genau dabei möchte ich als Begleitung zur Verfügung stehen. 

Mich hat mal ein Freund gefragt, warum bist du denn bloß so fürchterlich kritisch? Warum hörst du denn nicht auf Fragen zu stellen? 

Musst du denn dein Finger immer in offene Wunden stecken?

Nein, muss ich nicht. Aber ich kann und ich will. 

Zuallererst, ich bin nicht kritisch. Zumindest nicht im urteilenden Sinne.

  • Ich will nur verstehen warum sich mein Gegenüber verhält, wie er sich verhält.
  • Ich will dessen Beweggründe verstehen.
  • Ihn sehen in seiner Gesamtheit.
  • Mit allen Abgründen und Schattenseiten, mit all dem Zauber der ihn umgibt, mit all den kleinen Besonderheiten.

Frei nach dem Motto:

"Zeig mir deine Narben, damit ich weiß, wo ich dich am meisten lieben muss".

Wie soll ich denn unterstützen und wahrnehmen, wenn ich dich nicht richtig sehen kann? Wenn ich also Fragen stelle, dann nie um dich vorzuführen, dich zu kritisieren, oder dir das Gefühl zu geben, dass mit dir etwas nicht stimmt, sondern um dich besser verstehen zu können. 


Für mich fühlt es sich in Gesprächen oft so an, als spazierte ich mit meinem Gegenüber durch tropisches, klares Wasser. Und ganz ins Gespräch vertieft stoße ich mir auf einmal den Fuß an. 

Das tut nicht weh, ich bemerke nur ein Hindernis. Und dann schaue ich hin, um zu sehen was sich da, im auf einmal trüben Wasser, verbirgt. Es ist vollkommen ok dass es da ist. Ich beurteile nicht, ich werte nicht, ich möchte nur sehen, was da im Verborgenen, im Unbewussten ist. 

Ist es meins, ist es deins? Was genau ist das, und warum ist das Wasser auf einmal trüb, wo es doch grade noch so klar war? 

Das sind die Momente, in denen ich sehr dankbar bin für meine Intuition, und vor allem dafür auf meine Werkzeugkiste zurückgreifen zu können. Sowohl im Privaten - also bei mir selbst - als auch im Coaching. 

Wenn du magst, können wir gemeinsam gucken was dich blockiert, was im Weg steht, ob es eventuell an der Zeit ist, sich wieder freie Sicht zu verschaffen. 

Alles in deinem Tempo. Und nur dort, wo du magst. 

Denn auch wenn ich davon überzeugt bin, dass Wunden nur dann heilen, wenn Sie gesäubert wurden und der Eiter abfließen durfte, bestimmst du ganz allein. 

Du entscheidest, ob und welche alte oder aktuelle Verletzung, welche Traumata, oder inneren Glaubenssätze wir uns gemeinsam angucken wollen.

Mehr von mir gibt es unter dem Punkt Werdegang  

Ich gebe ausdrücklich keinerlei Heilversprechen!